Mittwoch, 19. August 2015

REZENSION: Die Schachspielerin von Bertina Henrichs

Seitenanzahl: 143 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe
Autor: Bertina Henrichs
Folgebände:/
Preis: als Taschenbuch im Diana Verlag für 7,95€
Sterne: 4 Sterne
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Klappentext:
Als Eleni eines Morgens bei der Arbeit eine Schachfigur umstößt, ist plötzlich nichts mehr, wie es war: Sie kann das geheimnisvolle Spiel der Könige nicht vergessen. Mit ihrer Leidenschaft fürs Schach riskiert sie bald ihre Ehe, ihren guten Ruf, ihr ganzes bisheriges Leben.
Bertina Henrichs erzählt von einer einfachen Frau auf Naxos, die sich in ein ungewöhnliches Abenteuer stürzt.
Autorin:
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Bertina Henrichs wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Literatur- und Filmwissenschaft und lebt seit achtzehn Jahren in Paris, wo sie als Filmemacherin arbeitet. "Die Schachspielerin" ist ihr erster Roman. Sie hat ihn auf Französisch geschrieben, damit ihre Familie in Paris ihn ohne Übersetzung lesen kann.
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich Google eigentlich immer den Ort, in dem die Geschichte spielt und als ich die Insel Naxos gegoogelt habe kam dieses Bild: (Quelle: http://happytobehomeless.com/wp-content/uploads/2012/10/NaxosOldTown.jpg)
 und wenn man genau hinsieht, kann man an manchen Häusern blaue Türen erahnen. Das hat  mir so gut gefallen, das ich sofort noch mehr begeistert von dem Buch und der Geschichte war, da ich mir den Spielort genauer vorstellen konnte.
Eigene Meinung Jenny:
Zu Beginn der Geschichte erfahren wir einiges über Eleni. Eleni ist eine glückliche Mutter, Ehefrau und Mitarbeiterin des Hotel Dionysos. Sie liebt ihre Familie, ist glücklich mit ihrem Ehemann verheiratet und genießt ihre Arbeit im Hotel bei ihrer Chefin Maria. Doch eines Tages stößt Eleni auf ein Spiel im Zimmer eines Parisers Paares. Sie stößt versehentlich eine Spielfigur um und schon ist sie gefangen von diesem magischen Spiel, das sich Schach nennt. Sie ist so begeistert, das sie beschließt ihren Mann ein solches Spiel zum Geburtstag zu schenken. Doch dieser rührt das Spiel nie an. Eleni hingegen wird von dem Spiel wie magisch angezogen. Sie kann es sich nicht verkneifen und beginnt zu spielen. Doch das Spiel verändert ihr ganzes Leben....
Bertina Henrichs Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist nicht so einfach und fließend aber eine Sprache die man gerne liest. Außerdem hat sie mein Interesse an der Insel Naxos wecken können und mich richtig auf die kleine Insel entführen können.
Des Weiteren haben mir die Protagonisten sehr gefallen. Die Protagonisten haben sich über die kurzen 140 Seiten weiterentwickelt was mir sehr gut gefallen hat. außerdem mochte ich Eleni, eine typische Mutter gefangen in der Welt das Beste zu leisten egal ob zu Hause oder in ihrer Arbeit. Mit ihrer Leidenschaft für Schach entdeckt sich etwas, das ihr Leben bereichert und sie kämpft für diese Bereicherung egal was alle anderen sagen, außerdem zeigt das Buch, das die Familie das stärkste ist, was einen Menschen umgibt und egal wie schlimm eine Situation zu sein scheint, die Familie ist der starke Halt, der Hilft alles wieder ins Lot zu bringen.
FAZIT: Ich konnte ein paar schöne Stunden auf der Insel Naxos verbringen, mit einer Frau die der Erwartungen der Gesellschaft trotzt um das zu tun, was ihr Leben bereichert. Allerdings hing mein Herz nicht vollkommen an diesem Buch daher für mich 4 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für den Sommer!


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