Montag, 14. April 2014

REZENSION-Kontrolliert außer Kontrolle von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehm

Autorin: Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehm
Seitenanzahl: 343 Seiten
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Folgebände: /
Preis:9,95€
Sterne: Dieses Buch wird von mir nicht bewertet.
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Klappentext:

Mit 16 beginnt Hanna-Charlotte, ihr Essverhalten strengstens zu kontrollieren und immer mehr abzunehmen. Obgleich sie lange Zeit abstreitet, magersüchtig zu sein, muss sie eines Tages einsehen, dass sie so nicht weiter machen kann.
Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, als sie in eine Klinik eingewiesen wird. Dort beginnt sie die Arbeit an diesem Buch, in dem sie ihre Krankheit beschreibt und nach den Gründen für ihre Essstörung sucht.
Ihre Tagebuchaufzeichnungen zeigen auf sehr eindringliche Weise, wie sie sich immer wieder in den gefährlichen Zwangedanken der Magersucht verliert, aber auch versucht, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und ihre Lebensfreude wieder zu gewinnen.

Cover:

Auf dem Cover ist Hanna- Charlotte abgebildet, die so viel Mut hat uns an ihrer tragischen Geschichte teilhaben zu lassen.

Eigene Meinung Jenny:

Ich möchte den Einstieg in die Rezension mit einem Zitat von Hanna-Charlotte machen, welches auf dem Klappentext abgedruckt ist.

"Heute ist es so weit. Laut Plan muss ich zwei Bröchten essen, mit 20 Gramm Butter und ausreichend Belag. Das ist so unglaublich schwer: Mein Kopf rattert und die Hand nach den Butterpäckchen auszustrecken ist, als müsste ich einen Fallschirmsprung wagen."

Hanna lässt uns in ihrem Buch an ihrer Geschichte teilhaben. Sie hat den Verlauf ihrer Krankheit Magersucht in einem Tagebuch verfasst und uns dieses veröffentlicht. 
Ich möchte nicht viel zu diesem Buch sagen, da Hanna auch ganz am Anfang des Buches ihre Ängste vor den Konsequenzen, die die Veröffentlichung haben könnte, äußert.
Ich kann soviel sagen, das Hanna es geschafft hat uns das Ausmaß und die Tragweite dieser Krankheit bewusst zu machen. 
Ich habe mich entschlossen dieses Buch zu lesen, da ich einen Vortrag in der Schule zu diesen Thema halten wollte.
Hannas Buch hat mir geholfen die Krankheit zu verstehen und zu verstehen, unter welchen Leidensdruck die Erkrankten stehen und wie gerne sie auch gesund werden möchten. Dafür müssen sie zunehmen und das Zunhemen ist so schwer wie Hanna es in den oben genannten Zitat beschreibt.

Ich würde jedem dieses Buch empfehlen, der sich mit diesem Krankheitsbild auseinandersetzen möchte. Ich hoffe, das nicht nur ich so denke sondern auch ganz viele andere Menschen,  man kann und soll das Leben anderer nicht bewerten. Daher finde ich es sehr unfair, wenn man schlecht über ein solches Buch spricht. Wenn es einem nicht gefällt, dann kann man es ja für sich behalten.

Ich persönlich vergebe daher keine Sterne für ein Buch indem eine Person über ihr eigenes Leben schreibt. 

Dennoch muss ich sagen, dass ich Hanna sehr mutig finde. Denn ein Buch zu veröffentlichen, das eine der schwersten und schlimmsten Zeiten im eigenen Leben der ganzen Welt erzählt, ist wirklich mutig. Auch wenn ich das schon sehr oft geschrieben habe, aber dieser Mut hat mich sehr beeindruckt.

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